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    Ueli Jost - Veriset Küchen - Vom Sanierungsfall zum Brachenleader

    Im Showroom der Veriset Küchen AG in Root, vis-à-vis vom Businesspark, war nach den Fasnachtsferien die Wiedersehensfreude unter den 40 angereisten Jaycees gross. Während des grosszügig offerierten Apéros hatten wir die Möglichkeit für einen Streifzug durch die aktuelle Küchenausstellung. Es war nicht zu übersehen, dass mindestens ein Augenpaar besonders gefunkelt hat. 

     

    Gross war auch die fünfköpfige Delegation die uns von Seiten der Veriset/Orea empfangen hat. Ueli's Tochter Nadine und Sohn David, der CEO und Mitinhaber von Orea Küchen David Spielhofer und der Betriebsleiter Christian Kramis durften wir an diesem Abend kennenlernen.

    Ein sehr offener und ehrlicher Ueli Jost nahm uns mit auf Zeitreise, zurück zur Jahrtausendwende, als er 25 Jahren in der Maschinenindustrie gearbeitet hatte und für eine Analyse zu Veriset gerufen wurde. Die Firma, welche bereits einen Konkurs hinter sich hatte, war erneut in ernsthafte Schieflage geraten. Ueli’s ehrliche, nicht sehr schmeichelhafte Analyse hat ihm damals den Posten als CEO eingebracht. 

     

    Wir hörten und sprachen an diesem Abend viel über Firmen-Kultur, doch wie es wohl gewesen war, als er als neuer CEO vor seine 160 neuen Mitarbeiter getreten war, welche den Glauben an die Zukunft bereits verloren hatten, ist nur schwer vorzustellen. Wer ihn jedoch gestern gehört hatte, spürte das Feuer mit dem er den Neustart gewagt hatte.  

    In den letzten 15 Jahren haben sie aus Veriset den führenden Schweizer Anbieter für Einbauküchen gemacht. Durch konsequente Prozessoptimierung und Erneuerung des Maschinenparks konnten sie die Produktivität von 3’500 mässigen, auf 18’000 Qualitäts-Küchen steigern und das bei minimal höherem Personalaufwand. 

    Wo die Reise noch hingehen und wie die Veriset zum mondersten Küchen-Hersteller der Welt wird, hörten wir von David Jost persönlich.

     

    Über die Luxusprobleme der Firma erzählte uns David Spielhofer, der neue CEO der Orea Küchen. In der Manufaktur im tiefen Moutathal produziert das Unternehmen eine Symbiose aus Hightech- und Schreinerkunst, wo die Küche zum Raumkonzept wird.  

    Als der Betriebsleiter Christian Kramis am Ende der Werksführung auf die Uhr geschaut hat und meinte: «Perfekt, genau 45 Minuten», haben wir nicht schlecht gestaunt. Noch so überwältigt von den tollen Eindrücken haben wir kaum gemerkt wie die Zeit verging. Ich wünschte ja, es hätte schon nachgelassen, aber ich zerbreche mir immer noch den Kopf darüber, wie man über 100 individuelle Küchen aus hunderten von Einzelteilen täglich produzieren kann und im Gedächtnis hat, was für wen ist und wo sich dies gerade befindet. Hut ab! 

     

    Highlight folgte auf Highlight. Wir wurden sehr positiv überrascht vom Riverside Saloon im Bahnhöfli Root, wo uns der Wirt Walter Sägesser im Anschluss herzlich empfing. Nicht nur, dass der Raum ein wahnsinniges Ambiente hatte, auch das Essen war ein Gaumenschmaus. Zur Vorspeise gab es einen leckeren Ceasar Salad. Zum Hauptgang wurden wir mit vier frisch grillierten Fleischsorten verwöhnt. 

     

    Ich danke allen für den wahnsinnig tollen Abend!

     
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